Beim Puma ist die Bezeichnung GT in zweifacher Hinsicht zu deuten. Einerseits sollen im klassischen Sinn damit Fahrzeuge gekennzeichnet werden, die sportliches Fahren auch über längere Distanzen mit gewissem Komfort ermöglichen. Andererseits wird GT oft auch als Gran Tubarao (frei übersetzt als „großer Hai“) als Anspielung auf die seitlichen Luftschlitze ähnlich der Kiemen eines Haies interpretiert.

Ausgeliefert wurden alle Puma-Modelle ohne Seitenspiegel. Einerseits war das für den Transport im Frachtraum eines Schiffes auch sehr empfehlenswert. Andererseits gehörte es zum Übergabe-Zeremoniell an den stolzen Besitzer, dass dieser sich die Spiegel selbst aussuchte, im Fahrzeug Platz nahm und die Spiegel exakt so platziert und eingestellt wurden, dass das Auto genau auf den Besitzer hin optimiert war. Die als Originalspiegel angepriesenen Spiegel sind somit nur insofern als „original“ zu bezeichnen, als sich die Erstbesitzer damals recht oft für diese Spiegel entschieden hatten. Prinzipiell sind sowohl Talbot-Spiegel, wie sie bei den Renn-Modellen oft eingesetzt wurden, und solche, die an der Fahrer –bzw. Beifahrertür befestigt wurden, zum Einsatz gekommen.